Echolot & Fischfinder – Infos, Testberichte und mehr

boot-angeln-fischfinderAuf der Suche nach einem guten Fischfinder und dem besten Echolot werden Angler heute förmlich erschlagen. Nicht nur gibt es unzÀhlige Modelle von verschiedenen Herstellern in allen erdenklichen Preiskategorien, es kommen auch stÀndig neue GerÀte hinzu.

Zur Navigation von Booten und Ortung von Fischen werden Fischfinder bzw. Echolote eingesetzt. WĂ€hrend der Fischfinder ĂŒberwiegend bei Hobbyanglern zu finden ist, wenden Profis vorzugsweise Echolote an. Sie sind genauer und messen auch bei höheren Geschwindigkeiten exakter. Ein Fischfinder oder Echolot hilft im Prinzip dem Angler, gute Orte fĂŒr das Fischen zu finden. Wenn du dich gerade fragst, welches Echolot ist das beste, dann bist du auf dieser Seite genau richtig. Die Preisspanne bei Echoloten und Fischfindern liegt zwischen gĂŒnstig bis hochpreisig. Schon fĂŒr unter 100 Euro kann man ein GerĂ€t erwerben. Wer jedoch ein hochwertiges Echolot bzw. Fischfinder kaufen möchte, der kann auch 750 Euro und mehr investieren.

Obwohl die gĂŒnstigen Modelle nicht ĂŒber alle Features verfĂŒgen, können sie hochwertig sein und gute Ergebnisse bringen. Sie kommen durchaus fĂŒr einige Anwender infrage. Dass die hochpreisigen GerĂ€te ĂŒber zahlreiche Funktionen verfĂŒgen und viel weniger Fehler machen, ist vorauszusetzen.

Unsere Echolot Testsieger 2016

EcholotDeeper von Friday LabLowrance Fischfinder EliteLowrance Mark-5x DSI
Bildfischfinder-deeperlowrance fischfinder elitenavico-lowrance-mark-5x
Testnote1,11,21,4
max. Wassertiefe40 m244 m61 m
DisplaygrĂ¶ĂŸeSmartphone / Tablet4 Zoll Farbe5 Zoll
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In unserem Echolot Vergleich haben wir die Top Modelle miteinander verglichen. Auf Echolot-Fischfinder.de teilen wir regelmĂ€ĂŸig mit dir unsere Erfahrungen und Testberichte ĂŒber die besten Fischfinder. So findest garantiert ein passendes GerĂ€t fĂŒr deine Anforderungen und deinen nĂ€chster Angelausflug.

Unterschied zwischen Echolot und Fischfinder

Ein Fischfinder gehört zu den Echoloten. Beide verfĂŒgen ĂŒber eine Technik, die es ermöglicht, anzuzeigen, was zwischen der WasseroberflĂ€che und dem Grund passiert.

Unter Wasser ausgesendeten Schallwellen, die durch Hindernisse zurĂŒckgeworfen werden, werden von dem Echolot ausgewertet. Die Ergebnisse, wie FischschwĂ€rme und Hindernisse werden auf einem Bildschirm bzw. Display angezeigt. Unterschiede zwischen Fischfinder und Echolot bestehen in der Sendeleistung und im Geberbereich. Die einzelnen Modelle können sich aber auch in ihren Funktionen, dem Bildschirm oder der DisplaygrĂ¶ĂŸe unterscheiden.

Anwendungsbereiche und Vorteile von Echoloten

echolot-schifffahrtIhre Anwendung finden Fischfinder und Echolote in der Schifffahrt sowie in der Fluss-, Teich- und Seefischerei. Ein Echolot gehört zur Ausstattung jedes Schiffes und misst permanent die Wassertiefe, um ein Auflaufen auf den Grund und Kollisionen zu vermeiden.

Das Finden interessanter Bereiche zum Fischen steht fĂŒr Fischereischiffe und Angler an erster Stelle. Der Fischfinder zeigt zuverlĂ€ssig an, wo sich grĂ¶ĂŸere Fischmengen, auch Hotspots genannt, im See oder im Meer befinden. Von Vorteil ist, dass die heutigen GerĂ€te recht einfach vom Boot aus bedient werden können und nicht im Wasser hĂ€ngen mĂŒssen. Zu beachten ist dabei nur, dass das eigene Boot und die Umgebungsluft aus den Ergebnissen herausgefiltert werden. Je nach Modell wird dies vom Fischfinder automatisch erledigt. Wenn nicht, mĂŒssen die Ergebnisse vom Nutzer richtig eingeschĂ€tzt werden.

Auch fĂŒr Taucher ist der Fischfinder interessant. Mit seiner Hilfe kann der er vor dem Tauchgang die GewĂ€ssertiefe feststellen sowie eventuell darin befindliche Gefahren oder Hindernisse erkennen.

Die Vorteile bestehen in der Vielzahl unterschiedlicher Modelle und Funktionen, in der leichten Bedienbarkeit sowie in der umfangreichen Lieferung von Informationen zur Bodentiefe, Bodenbeschaffenheit und der Ortung von FischschwÀrmen.

Obwohl Echolot bzw. Fischfinder ein Wunderwerk der Technik darstellen, weisen sie einen relativ leichten Aufbau und unkomplizierte Funktionsweise auf. Mit diesen GerÀten wird viel Zeit gespart und es werden erstaunliche neue Einblicke in die Unterwasserwelt gewÀhrt.

Der Aufbau eines Echolotes / Fischfinders

aufbau-echolotEin gutes Echolot bzw. Fischfinder besteht aus Hochleistungssender, effizientem Schwinger, empfindlichem EmpfÀnger und hochauflösendem Kontrastdisplay. Diese Komponenten sind so konzipiert, dass sie bei extremen Temperaturen genauso perfekt zusammenarbeiten, wie bei allen anderen Wetterbedingungen.

Der Hochleistungssender ermöglicht ein RĂŒckkehrecho auch bei schlechten Wasserbedingungen und das Sehen feiner Details auf dem Bildschirm.

Die Aufgabe des Schwingers besteht in der Umsetzung der elektrischen Leistung in Schallenergie. Er muss der hohen Leistung des Senders widerstehen und imstande sein, auch die kleinsten Echos zu entdecken.

Der EmpfĂ€nger befasst sich mit einem großen Bereich von Signalen. Extrem hohe Übertragungssignale, die vom Schwinger zurĂŒckkommen, muss er dĂ€mpfen und die eingehenden kleinen Signale verstĂ€rken. Außerdem muss er nahe beieinanderliegende Ziele voneinander trennen. Dies ist notwendig, um getrennte Impulse zu erhalten, die fĂŒr die Anzeige auf dem Display erforderlich sind.

Auf dem Display werden alle Informationen angezeigt. Damit es in der Lage ist, auch die feinsten Details genau und klar sichtbar zu machen, ist eine hohe Auflösung und ein guter Kontrast notwendig. So werden auch FischschwÀrme sichtbar.

Wie funktioniert ein Echolot und Fischfinder?

Durch Messung der Laufzeit der Schallwellen und Bekanntsein der Ausbreitungsgeschwindigkeit kann die Wassertiefe berechnet werden. Ebenso lÀsst sich die Bodenbeschaffenheit feststellen.

boot-angelnDer Schwinger (elektrische Membransender oder Kristalle) des Echolots bzw. Fischfinders, auch Geber genannt, ist in der Lage, die vom Sender des GerÀtes abgegebene elektrische Energie in unhörbare Ultraschallsignale umzuwandeln und zur GewÀssersohle zu senden. Diese Signale werden vom Boden des GewÀssers durch Hindernisse, wie Schiffswracks, FischschwÀrme und dergleichen reflektiert.

Trifft das zurĂŒckkehrende Echo auf den Schwinger, wandelt er den Ton wieder in elektrische Energie um. Das Schiff empfĂ€ngt die Signale in unterschiedlicher StĂ€rke ĂŒber den EmpfĂ€nger und stellt diese auf dem Display oder Bildschirm dar. Um bestmögliche Bilder angezeigt zu bekommen, ist die richtige Einstellung des Fischfinders sehr wichtig. Aus diesem Grund sollte man sich ein umfassendes VerstĂ€ndnis fĂŒr das GerĂ€t aneignen.

Viele moderne Fischfinder verfĂŒgen standardmĂ€ĂŸig ĂŒber ein eingebautes GPS. Mit diesem können sehr genaue Messungen durchgefĂŒhrt und der Pegelstand sowie andere Details des GewĂ€ssers nachvollzogen werden. Diese Messungen können mit einem GerĂ€t, das ĂŒber GPS verfĂŒgt, dokumentiert und auf einer virtuellen Karte gezeichnet werden. Dadurch erĂŒbrigen sich Zeitmessungen am gleichen Ort.

Die Geschichte des Echolot

Ausschlaggebend fĂŒr die Erfindung des Echolotes war der Untergang des grĂ¶ĂŸten und schnellsten Passagierschiffes „Titanic“ im Jahre 1912, bei dem ĂŒber 1.500 Menschen ihr Leben ließen.

Dieses Ereignis erschĂŒtterte den damals jungen Mecklenburger Ingenieur Alexander Behm, der eine physikalisch-technische Versuchsanstalt in Wien leitete. Er beschĂ€ftigte sich mit der Ausbreitung von Schallwellen. Hier reifte auch die Idee, ein GerĂ€t zu schaffen, mit dem per Schallwellen Ortungen von Eisbergen bei Nebel oder in der Nacht vorgenommen werden könnten.

echolot-messungBrehm erhielt fĂŒr sein Projekt UnterstĂŒtzung von Hermann AnschĂŒtz-Kaempfe, der Inhaber einer Kieler Firma war, die Kreiselkompasse herstellte. Er stellte ihm die technische AusrĂŒstung seiner Firma und finanzielle Mittel zur VerfĂŒgung. WĂ€hrend seiner ersten Versuche wurden mithilfe eines Gewehrs KnallgerĂ€usche erzeugt, die StĂ€rke des reflektierten Signals gemessen und daraus die Entfernung errechnet. Nach der Änderung des Verfahrens berechnet Brehm aus der Zeit, die vom Schall fĂŒr den Hin- und RĂŒckweg benötigt wird, die Entfernung. Hieraus resultiert auch der Name Echolot.

Laute KnallgerĂ€usche gehörten damit der Vergangenheit an. Hermann AnschĂŒtz-Kaempfe reichte das neue Verfahren zum Patent ein und bezahlte es. Im Jahre 1913 erhielt er das Patent fĂŒr das Echolot. Er schenkte es Alexander Behm und beauftragte ihn, eine eigene Firma zur wirtschaftlichen Nutzung desselben zu grĂŒnden.

Nachdem Behm die notwendigen Mittel zur VerfĂŒgung standen, grĂŒndete er im Jahre 1920 in Kiel die Behm-Echolot-Gesellschaft. Hier produzierte er das Echolot in Serie. Eingesetzt wurde es vorwiegend im militĂ€rischen Bereich, da es hier entscheidend war, die exakte Wassertiefe festzustellen. Das GerĂ€t gehörte fortan zur StandardausrĂŒstung grĂ¶ĂŸerer Schiffe, um die Sicherheit in der Schifffahrt zu gewĂ€hrleisten.

Die Weiterentwicklung des Echolots zum Fischfinder

Neben den MilitĂ€rs interessierten sich auch die Fischereien fĂŒr das Echolot mit seinen Vorteilen.

fischschwaerme-aufspuerenIn den FĂŒnfziger Jahren erkannten der begeisterte amerikanische Angler Carl Lowrance und dessen Söhne, die sich als talentierte Freitaucher unter Wasser bewegten, dass der grĂ¶ĂŸte Teil eines GewĂ€ssers fischfrei war. Fische hielten sich in SchwĂ€rmen in den wenigen fischreichen Bereichen auf. Um diese Gebiete aufspĂŒren zu können, entwickelte Lowrance ein GerĂ€t, das in der Lage war, die GrĂ¶ĂŸe und die Art von FischschwĂ€rmen unterhalb des Schiffes zu identifizieren. Hierbei handelte es sich um das erste Hochfrequenzecholot und Fischfinder.

Da fĂŒr Privatanwender kommerzielle Echolote und Fischfinder mit einem Preis von circa 2.000 Dollar zu teuer waren, bot Lowrance und seine Söhne einen vollfunktionsfĂ€higen Fischfinder fĂŒr ungefĂ€hr 150 Dollar an. Somit war es auch Hobbyanglern möglich, ein derartiges GerĂ€t zu erwerben.

Echolot und Fischfinder in der heutigen Zeit

Nach dem die ersten Echolote und Fischfinder einen großen Erfolg feierten, wurde die technische Entwicklung immer weiter vorangetrieben. Das Resultat waren immer ausgefeiltere moderne GerĂ€te, die auch preislich gĂŒnstig waren. Heute verfĂŒgen sie ĂŒber eine kabellose FunkĂŒbertragung der Geber und einige Modelle funktionieren schon in Verbindung mit Smartphones und Tablets ĂŒber eine portable, drahtlose Verbindung via Bluetooth. Echolot und Fischfinder gehören in der heutigen Zeit zum Equipment eines jeden Fischereischiffes und Anglers dazu. Und dies auf der ganzen Welt.

Arten von Echolot und Fischfinder

Zu der Kategorie der Echolote gehört nicht nur der Fischfinder, sondern auch viele weitere Variationen. Diese werden zu verschiedenen Zwecken eingesetzt.

Das FĂ€cherecholot

Zur Vermessung von FlachkĂŒsten und FlussmĂŒndungen setzt man FĂ€cherecholote ein und erhĂ€lt hoch auflösende GelĂ€ndeaufzeichnungen. Bei diesem Echolottyp werden durch den Schwinger mehrere Messstrahlen gleichzeitig fĂ€cherartig quer zur Bewegungsrichtung des Schiffes ausgesendet. Somit ist es möglich, einen breiten Streifen wĂ€hrend der Messfahrt abzudecken.

Ein Bewegungssensor ermittelt und integriert die Hub-, Roll- und Stampfbewegungen des Schiffes in das Messsystem. Hierdurch gelangt man zu streng lotrechten Tiefen. Ein, in das System integrierter Kreiselkompass sorgt fĂŒr eine gute Orientierung der FĂ€cherrichtung.

Der Fischfinder

Ein Fischfinder wird zur Ortung von Fischen und der Darstellung des Profils des GewĂ€sserbodens sowie der Entfernung zwischen diesem und dem Boot bzw. Schiff eingesetzt. Im Gegensatz zu anderen Echoloten verfĂŒgen dafĂŒr die meisten Fischfinder ĂŒber ein Farbdisplay. Er gehört zum Echolottyp der FĂ€cherecholote.

Das FlÀchenecholot

Wenn eine GewĂ€ssersohlenvermessung durchgefĂŒhrt werden soll, wird ein FlĂ€chenecholot eingesetzt. Es ist mit einem Geber mit sehr geringem Öffnungswinkel ausgestattet. Mehrere dieser Geber werden genutzt, um genaue und aussagekrĂ€ftige Daten zu erhalten. Platziert werden diese in geringen AbstĂ€nden voneinander.

Das Sedimentecholot

Da das Sedimentecholot in einem sehr niedrigen Frequenzbereich sendet, werden sehr tiefe Messungen im GewĂ€sserboden ermöglicht. Somit erhĂ€lt man Informationen ĂŒber die Beschaffenheit des Bodens, die fĂŒr Geologie, Geophysik und auch fĂŒr den Wasserbau von Bedeutung sind.

Mobile und stationÀre Echolote und Fischfinder

Fischfinder am Boot befestigt

Fischfinder am Boot befestigt

Fischfinder werden als mobile oder stationÀre GerÀte auf dem Markt angeboten. Sie gehören zum Equipment eines Anglers und erhöhen die Chance auf einen erfolgreichen Fischfang.

Der Vorteil eines mobilen Echolotes besteht in seiner FlexibilitÀt. Es kann ohne Probleme mitgenommen und komplikationslos angebaut werden. Binnen weniger Minuten ist der Fischfinder einsatzbereit. Besonders Angler, die nicht im Besitz eines eigenen Bootes sind, profitieren von einem mobilen Echolot. Da derartige Modelle nicht direkt im Wasser eingesetzt werden, ist es möglich, dass die Schallwellen durch Luft und Boot gestört werden. Die Ergebnisse sind dadurch nicht ganz so genau, wie bei einem stationÀren GerÀt.

Bessere Ergebnisse werden durch Fischfinder, die am Boot befestigt sind, erreicht. Sie sind auch leistungsstĂ€rker. So können diese Echolote im Gegensatz zu den mobilen GerĂ€ten, die meist nicht ĂŒber eine Leistung von 2.400 Watt kommen, mit bis zu 4.000 Watt senden. Aufgrund ihres stĂ€rkeren Signals werden Messungen bis zu 1.000 Metern Tiefe und mehr ermöglicht.

Man kann also sagen, dass Angler, die gerne in tieferen GewÀssern ihrem Hobby nachgehen, einen entsprechenden Fischfinder fest am Angelboot installieren sollten.

Informationen zur Bedienung eines Fischfinders

Viele Angler legen sich ein Echolot oder Fischfinder zu, wissen hÀufig aber nicht, was diese GerÀte im Einzelnen können. Deshalb ist es wichtig, die richtige Bedienung des Fischfinders zu kennen.

ZuverlĂ€ssige Ergebnisse kann der Angler von seinem Echolot nur bekommen, wenn er sich im Vorfeld anhand der Gebrauchsanweisung ĂŒber die Funktionsweise seines GerĂ€tes informiert. Außerdem sollte man einige Details wissen.

Die Frequenzen

Es gibt Fischfinder, die Messungen in Tiefenbereichen bis zu 30 Metern und andere bis zu 100 Tiefenmetern durchfĂŒhren können. Einige GerĂ€te sind mit einem verstellbaren Frequenzbereich ausgestattet. Dies spielt fĂŒr den Scanwinkel eine Rolle. Wenn man eine breite Region mit dem Echolot absuchen möchte, sollte man eine geringere Frequenz wĂ€hlen. Es wird hierbei zwar ein schwĂ€cheres Signal gesendet, aber angezeigt, wo sich beispielsweise grĂ¶ĂŸere FischschwĂ€rme befinden. Bei der Auswahl einer höheren Frequenz ist das Signal stĂ€rker, der Suchwinkel ist jedoch geringer. Dies ermöglicht das Untersuchen auch kleinerer Fischvorkommen, vor allem dann, wenn man schon ungefĂ€hr weiß, wo sich Fische befinden könnten.

Die Darstellung des Untergrundes

Des Weiteren sollte man wissen, dass ein Echolot bzw. ein Fischfinder die verschiedenen UntergrĂŒnde darstellt. So erscheinen harte Objekte in dunklen Tönen und weichere Objekte bzw. weicher Untergrund in helleren Tönen.

Wartung und Pflege eines Echolots oder Fischfinders

Obwohl die Hersteller von Echoloten und Fischfindern meinen, dass ihre Produkte jahrelang ohne Wartung laufen, sollte man derartige GerĂ€te einer regelmĂ€ĂŸigen Pflege und Wartung unterziehen. Schließlich werden sie meist im Salzwasser benutzt, wodurch Kabel und Verbindungen sehr schnell korrodieren. Doch auch Fischfinder, die im SĂŒĂŸwasser ihren Einsatz haben, sollten ordentlich gepflegt werden. Nur so hat man lange Freude an seinem Echolot.

Echolot und Fischfinder sind nur mit frischem warmen Wasser, eventuell mit Zugabe eines normalen SpĂŒlmittels, zu reinigen. Zum Wischen ist ein Mikrofasertuch, niemals PapiertĂŒcher, wie KĂŒchentĂŒcher, zu benutzen.

Man sollte darauf achten, dass das GerĂ€t nicht lĂ€nger starker Hitze ausgesetzt wird. Beispielsweise könnte durch Liegen im Auto bei hohen Temperaturen ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum die Elektronik des Echolotes zerstört werden.

Die Wartung der LCD-Einheit

Die Reinigung der LCD-Einheit eines Echolots darf nicht, obwohl sie wasserdicht ist, unter laufendem Wasser oder unter Wasser vorgenommen werden. Zu hoher Wasserdruck könnte das Echolot zerstören. Will man starke Verschmutzungen entfernen, kann die Einheit an der WasseroberflĂ€che eines mit Wasser gefĂŒllten BehĂ€ltnisses eingeweicht werden. Wenn es notwendig ist, kann man dem Wasser etwas SpĂŒlmittel zugeben. Niemals dĂŒrfen Glasreiniger oder andere chemische Reiniger verwendet werden. Um ein Zerkratzen des LCD-Displays zu vermeiden, sind nur weiche TĂŒcher zu verwenden.

Die Pflege des Echolotschwingers / Gebers

Durch lĂ€ngeren oder dauerhaften Aufenthalt des Bootes im Wasser kann es vorkommen, dass sich Algen etc. am Schwinger festsetzen. Aus diesem Grund sollte man den Geber gelegentlich mit einem Mikrofasertuch und etwas SpĂŒlmittel sĂ€ubern.

Wurde das Echolot lĂ€ngere Zeit nicht genutzt, besteht die Möglichkeit, dass bis zur vollstĂ€ndigen Befeuchtung des Gebers ein wenig Zeit vergeht. Die Folge ist, dass er nicht richtig arbeitet. Kleine LuftblĂ€schen, die mit der Zeit verschwinden, können sich an der GeberoberflĂ€che gebildet haben. Sofort einsatzbereit sollte der Fischfinder sein, wenn man mit den Fingern des Öfteren ĂŒber die OberflĂ€che wischt, wenn sich der Geber im Wasser befindet.

Steckverbindungen und AnschlĂŒsse

Da die AnschlĂŒsse und Kabelverbindungen des Echolots und Fischfinders beim Betrieb im Salzwasser sehr schnell korrodieren, sollten sie mindestens einmal pro Saison gesprĂŒht, gewachst oder gefettet werden. Außerdem ist zu beachten, dass ein Auseinanderbauen der Kabelverbindungen wĂ€hrend der gesamten Saison zu vermeiden ist.

Darauf ist bei der Nutzung eines Echolots und Fischfinders zu achten

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Angeln mit einem Fischfinder

Ganz gleich, ob es sich um ein hochwertiges oder gĂŒnstiges Echolot handelt, es funktioniert nur optimal, wenn es richtig eingesetzt wird. Es ist auf einige Dinge zu achten, damit der Sensor genaue Daten ĂŒbermitteln kann.

Der Fischfinder ist so senkrecht wie möglich am Boot zu befestigen. Außerdem ist darauf zu achten, dass sich das GerĂ€t nicht zu nah am Propeller befindet. Dieser erzeugt durch die Bewegung Luftblasen, die die Daten negativ in ihrer Genauigkeit beeinflussen können. Auch nah an scharfen Kanten darf ein Echolot nie montiert werden. Hier können Luftverwirbelungen entstehen, die ebenfalls die Werte verfĂ€lschen wĂŒrden. Richtig platziert ist das GerĂ€t immer mittig unter dem Boot.

Kaufkriterien eines guten Echolots und Fischfinder

Wenn man sich entschieden hat, ein Echolot oder einen Fischfinder zu erwerben, sollte man sich darĂŒber im Klaren sein, fĂŒr welchen Einsatzbereich man es benutzen möchte.

Informieren muss man sich auch ĂŒber die unterschiedlichen Modelle der GerĂ€te. Sie unterscheiden sich in ihren Funktionen und arbeiten nicht in jedem Einsatzbereich gleich gut. Deshalb ist es wichtig zu wissen, worauf es beim Kauf eines Echolots oder Fischfinders ankommt.

Sendeleistung

Bei der Sendeleistung gilt: je höher die Sendeleistung, desto höher die Leistung. Das heißt, je höher die Leistung, um so mehr Details werden auf dem Display des GerĂ€tes sichtbar. Wenn es sich um ein gutes GerĂ€t handelt, liegt die in Watt angegebene Leistung zwischen 500 und 4.000 Watt. Besonders beim Fischen in trĂŒben GewĂ€ssern oder in Salzwasser macht sich ein Fischfinder mit einer höheren Leistung unentbehrlich. GerĂ€te mit geringerer Wattzahl sind fĂŒr den Einsatz im Salzwasser ungeeignet. Sie wĂŒrden hier durch die vielen Schwebeteilchen, die sich im Wasser befinden, die Werte verfĂ€lschen.

Frequenzbereich

Ein sehr wichtiges Kriterium beim Kauf eines Fischfinders oder Echolots ist der Frequenzbereich des GerĂ€tes. Mithilfe der Werte ist feststellbar, ob die Bilder mehr Details beinhalten oder der Fischfinder so konzipiert ist, um Entfernungen darzustellen. Der Frequenzbereich reicht meist von 50 bis 200 kHz. Bei einem höheren Frequenzbereich wird die WellenlĂ€nge der Schallwellen kĂŒrzer. Das Resultat sind ausgeworfene Bilder, die eine grĂ¶ĂŸere Detailtreue aufweisen. Bei niedrigeren Frequenzbereichen sind die Schallwellen lĂ€nger. Dadurch gelangen diese auf den Meeresgrund, wodurch die Bodenbeschaffenheit besser wiedergegeben wird. Des Weiteren ist durch lĂ€ngere Schallwellen die Darstellung eines grĂ¶ĂŸeren Unterwasserbereiches und Aussagen ĂŒber die BodenhĂ€rte möglich. Ideal sind Echolote und Fischfinder, die ĂŒber eine Kombination beider Frequenzbereiche verfĂŒgen. GerĂ€te, die ab 200 Euro erhĂ€ltlich sind, senden meist ĂŒber zwei unterschiedliche Frequenzen.

Display

Die meisten Echolote und Fischfinder sind mit einem LCD-Display ausgestattet. Beim Kauf eines GerĂ€tes sollte man darauf achten, dass dieses Display genĂŒgend Kontraste bietet bzw. eine hohe Auflösung aufweist. Hochwertige GerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber ein Farbdisplay. Wer sich ein gĂŒnstigeres Modell ohne Farbdisplay zulegen möchte, der sollte darauf achten, dass es ĂŒber viele Graustufen verfĂŒgt. So kann es gute Kontraste ohne Farben erzeugen.

Richtung der Schallwellen

Downscan Imaging / DownVĂŒ ermöglicht dem Angler Fischfinder zu nutzen, die auf Frequenzen von 455 bis 800 kHz senden. Dadurch wird das Absuchen direkt unter dem Angelboot ermöglicht. Da die Schallwellen nicht so tief reichen, eignet sich diese Methode besonders fĂŒr das Angeln und Fischen in FlĂŒssen oder Seen. Bei Angeltouren auf dem Meer mĂŒssen die Wellen wesentlich tiefer gehen.

Sidescan Imaging / SideVĂŒ ist eine Variante, die die Schallwellen zusĂ€tzlich nach außen sendet. Dadurch erhĂ€lt man Bilder von unter dem Boot und von links und rechts seitlich. Die Ermittlung der Tiefe und eine genaue Ortung der Fische sind dadurch gegeben.

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