Echolot & Fischfinder – Infos, Testberichte und mehr

boot-angeln-fischfinderAuf der Suche nach einem guten Fischfinder und dem besten Echolot werden Angler heute förmlich erschlagen. Nicht nur gibt es unzählige Modelle von verschiedenen Herstellern in allen erdenklichen Preiskategorien, es kommen auch ständig neue Geräte hinzu.

Zur Navigation von Booten und Ortung von Fischen werden Fischfinder bzw. Echolote eingesetzt. Während der Fischfinder überwiegend bei Hobbyanglern zu finden ist, wenden Profis vorzugsweise Echolote an. Sie sind genauer und messen auch bei höheren Geschwindigkeiten exakter. Ein Fischfinder oder Echolot hilft im Prinzip dem Angler, gute Orte für das Fischen zu finden. Wenn du dich gerade fragst, welches Echolot ist das beste, dann bist du auf dieser Seite genau richtig. Die Preisspanne bei Echoloten und Fischfindern liegt zwischen günstig bis hochpreisig. Schon für unter 100 Euro kann man ein Gerät erwerben. Wer jedoch ein hochwertiges Echolot bzw. Fischfinder kaufen möchte, der kann auch 750 Euro und mehr investieren.

Obwohl die günstigen Modelle nicht über alle Features verfügen, können sie hochwertig sein und gute Ergebnisse bringen. Sie kommen durchaus für einige Anwender infrage. Dass die hochpreisigen Geräte über zahlreiche Funktionen verfügen und viel weniger Fehler machen, ist vorauszusetzen.

Unsere Echolot Testsieger 2016

EcholotDeeper von Friday LabLowrance Fischfinder EliteLowrance Mark-5x DSI
Bildfischfinder-deeperlowrance fischfinder elitenavico-lowrance-mark-5x
Testnote1,11,21,4
max. Wassertiefe40 m244 m61 m
DisplaygrößeSmartphone / Tablet4 Zoll Farbe5 Zoll
KaufenZum Shop*Zum Shop*Zum Shop*

In unserem Echolot Vergleich haben wir die Top Modelle miteinander verglichen. Auf Echolot-Fischfinder.de teilen wir regelmäßig mit dir unsere Erfahrungen und Testberichte über die besten Fischfinder. So findest garantiert ein passendes Gerät für deine Anforderungen und deinen nächster Angelausflug.

Unterschied zwischen Echolot und Fischfinder

Ein Fischfinder gehört zu den Echoloten. Beide verfügen über eine Technik, die es ermöglicht, anzuzeigen, was zwischen der Wasseroberfläche und dem Grund passiert.

Unter Wasser ausgesendeten Schallwellen, die durch Hindernisse zurückgeworfen werden, werden von dem Echolot ausgewertet. Die Ergebnisse, wie Fischschwärme und Hindernisse werden auf einem Bildschirm bzw. Display angezeigt. Unterschiede zwischen Fischfinder und Echolot bestehen in der Sendeleistung und im Geberbereich. Die einzelnen Modelle können sich aber auch in ihren Funktionen, dem Bildschirm oder der Displaygröße unterscheiden.

Anwendungsbereiche und Vorteile von Echoloten

echolot-schifffahrtIhre Anwendung finden Fischfinder und Echolote in der Schifffahrt sowie in der Fluss-, Teich- und Seefischerei. Ein Echolot gehört zur Ausstattung jedes Schiffes und misst permanent die Wassertiefe, um ein Auflaufen auf den Grund und Kollisionen zu vermeiden.

Das Finden interessanter Bereiche zum Fischen steht für Fischereischiffe und Angler an erster Stelle. Der Fischfinder zeigt zuverlässig an, wo sich größere Fischmengen, auch Hotspots genannt, im See oder im Meer befinden. Von Vorteil ist, dass die heutigen Geräte recht einfach vom Boot aus bedient werden können und nicht im Wasser hängen müssen. Zu beachten ist dabei nur, dass das eigene Boot und die Umgebungsluft aus den Ergebnissen herausgefiltert werden. Je nach Modell wird dies vom Fischfinder automatisch erledigt. Wenn nicht, müssen die Ergebnisse vom Nutzer richtig eingeschätzt werden.

Auch für Taucher ist der Fischfinder interessant. Mit seiner Hilfe kann der er vor dem Tauchgang die Gewässertiefe feststellen sowie eventuell darin befindliche Gefahren oder Hindernisse erkennen.

Die Vorteile bestehen in der Vielzahl unterschiedlicher Modelle und Funktionen, in der leichten Bedienbarkeit sowie in der umfangreichen Lieferung von Informationen zur Bodentiefe, Bodenbeschaffenheit und der Ortung von Fischschwärmen.

Obwohl Echolot bzw. Fischfinder ein Wunderwerk der Technik darstellen, weisen sie einen relativ leichten Aufbau und unkomplizierte Funktionsweise auf. Mit diesen Geräten wird viel Zeit gespart und es werden erstaunliche neue Einblicke in die Unterwasserwelt gewährt.

Der Aufbau eines Echolotes / Fischfinders

aufbau-echolotEin gutes Echolot bzw. Fischfinder besteht aus Hochleistungssender, effizientem Schwinger, empfindlichem Empfänger und hochauflösendem Kontrastdisplay. Diese Komponenten sind so konzipiert, dass sie bei extremen Temperaturen genauso perfekt zusammenarbeiten, wie bei allen anderen Wetterbedingungen.

Der Hochleistungssender ermöglicht ein Rückkehrecho auch bei schlechten Wasserbedingungen und das Sehen feiner Details auf dem Bildschirm.

Die Aufgabe des Schwingers besteht in der Umsetzung der elektrischen Leistung in Schallenergie. Er muss der hohen Leistung des Senders widerstehen und imstande sein, auch die kleinsten Echos zu entdecken.

Der Empfänger befasst sich mit einem großen Bereich von Signalen. Extrem hohe Übertragungssignale, die vom Schwinger zurückkommen, muss er dämpfen und die eingehenden kleinen Signale verstärken. Außerdem muss er nahe beieinanderliegende Ziele voneinander trennen. Dies ist notwendig, um getrennte Impulse zu erhalten, die für die Anzeige auf dem Display erforderlich sind.

Auf dem Display werden alle Informationen angezeigt. Damit es in der Lage ist, auch die feinsten Details genau und klar sichtbar zu machen, ist eine hohe Auflösung und ein guter Kontrast notwendig. So werden auch Fischschwärme sichtbar.

Wie funktioniert ein Echolot und Fischfinder?

Durch Messung der Laufzeit der Schallwellen und Bekanntsein der Ausbreitungsgeschwindigkeit kann die Wassertiefe berechnet werden. Ebenso lässt sich die Bodenbeschaffenheit feststellen.

boot-angelnDer Schwinger (elektrische Membransender oder Kristalle) des Echolots bzw. Fischfinders, auch Geber genannt, ist in der Lage, die vom Sender des Gerätes abgegebene elektrische Energie in unhörbare Ultraschallsignale umzuwandeln und zur Gewässersohle zu senden. Diese Signale werden vom Boden des Gewässers durch Hindernisse, wie Schiffswracks, Fischschwärme und dergleichen reflektiert.

Trifft das zurückkehrende Echo auf den Schwinger, wandelt er den Ton wieder in elektrische Energie um. Das Schiff empfängt die Signale in unterschiedlicher Stärke über den Empfänger und stellt diese auf dem Display oder Bildschirm dar. Um bestmögliche Bilder angezeigt zu bekommen, ist die richtige Einstellung des Fischfinders sehr wichtig. Aus diesem Grund sollte man sich ein umfassendes Verständnis für das Gerät aneignen.

Viele moderne Fischfinder verfügen standardmäßig über ein eingebautes GPS. Mit diesem können sehr genaue Messungen durchgeführt und der Pegelstand sowie andere Details des Gewässers nachvollzogen werden. Diese Messungen können mit einem Gerät, das über GPS verfügt, dokumentiert und auf einer virtuellen Karte gezeichnet werden. Dadurch erübrigen sich Zeitmessungen am gleichen Ort.

Die Geschichte des Echolot

Ausschlaggebend für die Erfindung des Echolotes war der Untergang des größten und schnellsten Passagierschiffes „Titanic“ im Jahre 1912, bei dem über 1.500 Menschen ihr Leben ließen.

Dieses Ereignis erschütterte den damals jungen Mecklenburger Ingenieur Alexander Behm, der eine physikalisch-technische Versuchsanstalt in Wien leitete. Er beschäftigte sich mit der Ausbreitung von Schallwellen. Hier reifte auch die Idee, ein Gerät zu schaffen, mit dem per Schallwellen Ortungen von Eisbergen bei Nebel oder in der Nacht vorgenommen werden könnten.

echolot-messungBrehm erhielt für sein Projekt Unterstützung von Hermann Anschütz-Kaempfe, der Inhaber einer Kieler Firma war, die Kreiselkompasse herstellte. Er stellte ihm die technische Ausrüstung seiner Firma und finanzielle Mittel zur Verfügung. Während seiner ersten Versuche wurden mithilfe eines Gewehrs Knallgeräusche erzeugt, die Stärke des reflektierten Signals gemessen und daraus die Entfernung errechnet. Nach der Änderung des Verfahrens berechnet Brehm aus der Zeit, die vom Schall für den Hin- und Rückweg benötigt wird, die Entfernung. Hieraus resultiert auch der Name Echolot.

Laute Knallgeräusche gehörten damit der Vergangenheit an. Hermann Anschütz-Kaempfe reichte das neue Verfahren zum Patent ein und bezahlte es. Im Jahre 1913 erhielt er das Patent für das Echolot. Er schenkte es Alexander Behm und beauftragte ihn, eine eigene Firma zur wirtschaftlichen Nutzung desselben zu gründen.

Nachdem Behm die notwendigen Mittel zur Verfügung standen, gründete er im Jahre 1920 in Kiel die Behm-Echolot-Gesellschaft. Hier produzierte er das Echolot in Serie. Eingesetzt wurde es vorwiegend im militärischen Bereich, da es hier entscheidend war, die exakte Wassertiefe festzustellen. Das Gerät gehörte fortan zur Standardausrüstung größerer Schiffe, um die Sicherheit in der Schifffahrt zu gewährleisten.

Die Weiterentwicklung des Echolots zum Fischfinder

Neben den Militärs interessierten sich auch die Fischereien für das Echolot mit seinen Vorteilen.

fischschwaerme-aufspuerenIn den Fünfziger Jahren erkannten der begeisterte amerikanische Angler Carl Lowrance und dessen Söhne, die sich als talentierte Freitaucher unter Wasser bewegten, dass der größte Teil eines Gewässers fischfrei war. Fische hielten sich in Schwärmen in den wenigen fischreichen Bereichen auf. Um diese Gebiete aufspüren zu können, entwickelte Lowrance ein Gerät, das in der Lage war, die Größe und die Art von Fischschwärmen unterhalb des Schiffes zu identifizieren. Hierbei handelte es sich um das erste Hochfrequenzecholot und Fischfinder.

Da für Privatanwender kommerzielle Echolote und Fischfinder mit einem Preis von circa 2.000 Dollar zu teuer waren, bot Lowrance und seine Söhne einen vollfunktionsfähigen Fischfinder für ungefähr 150 Dollar an. Somit war es auch Hobbyanglern möglich, ein derartiges Gerät zu erwerben.

Echolot und Fischfinder in der heutigen Zeit

Nach dem die ersten Echolote und Fischfinder einen großen Erfolg feierten, wurde die technische Entwicklung immer weiter vorangetrieben. Das Resultat waren immer ausgefeiltere moderne Geräte, die auch preislich günstig waren. Heute verfügen sie über eine kabellose Funkübertragung der Geber und einige Modelle funktionieren schon in Verbindung mit Smartphones und Tablets über eine portable, drahtlose Verbindung via Bluetooth. Echolot und Fischfinder gehören in der heutigen Zeit zum Equipment eines jeden Fischereischiffes und Anglers dazu. Und dies auf der ganzen Welt.

Arten von Echolot und Fischfinder

Zu der Kategorie der Echolote gehört nicht nur der Fischfinder, sondern auch viele weitere Variationen. Diese werden zu verschiedenen Zwecken eingesetzt.

Das Fächerecholot

Zur Vermessung von Flachküsten und Flussmündungen setzt man Fächerecholote ein und erhält hoch auflösende Geländeaufzeichnungen. Bei diesem Echolottyp werden durch den Schwinger mehrere Messstrahlen gleichzeitig fächerartig quer zur Bewegungsrichtung des Schiffes ausgesendet. Somit ist es möglich, einen breiten Streifen während der Messfahrt abzudecken.

Ein Bewegungssensor ermittelt und integriert die Hub-, Roll- und Stampfbewegungen des Schiffes in das Messsystem. Hierdurch gelangt man zu streng lotrechten Tiefen. Ein, in das System integrierter Kreiselkompass sorgt für eine gute Orientierung der Fächerrichtung.

Der Fischfinder

Ein Fischfinder wird zur Ortung von Fischen und der Darstellung des Profils des Gewässerbodens sowie der Entfernung zwischen diesem und dem Boot bzw. Schiff eingesetzt. Im Gegensatz zu anderen Echoloten verfügen dafür die meisten Fischfinder über ein Farbdisplay. Er gehört zum Echolottyp der Fächerecholote.

Das Flächenecholot

Wenn eine Gewässersohlenvermessung durchgeführt werden soll, wird ein Flächenecholot eingesetzt. Es ist mit einem Geber mit sehr geringem Öffnungswinkel ausgestattet. Mehrere dieser Geber werden genutzt, um genaue und aussagekräftige Daten zu erhalten. Platziert werden diese in geringen Abständen voneinander.

Das Sedimentecholot

Da das Sedimentecholot in einem sehr niedrigen Frequenzbereich sendet, werden sehr tiefe Messungen im Gewässerboden ermöglicht. Somit erhält man Informationen über die Beschaffenheit des Bodens, die für Geologie, Geophysik und auch für den Wasserbau von Bedeutung sind.

Mobile und stationäre Echolote und Fischfinder

Fischfinder werden als mobile oder stationäre Geräte auf dem Markt angeboten. Sie gehören zum Equipment eines Anglers und erhöhen die Chance auf einen erfolgreichen Fischfang.

Der Vorteil eines mobilen Echolotes besteht in seiner Flexibilität. Es kann ohne Probleme mitgenommen und komplikationslos angebaut werden. Binnen weniger Minuten ist der Fischfinder einsatzbereit. Besonders Angler, die nicht im Besitz eines eigenen Bootes sind, profitieren von einem mobilen Echolot. Da derartige Modelle nicht direkt im Wasser eingesetzt werden, ist es möglich, dass die Schallwellen durch Luft und Boot gestört werden. Die Ergebnisse sind dadurch nicht ganz so genau, wie bei einem stationären Gerät.

Bessere Ergebnisse werden durch Fischfinder, die am Boot befestigt sind, erreicht. Sie sind auch leistungsstärker. So können diese Echolote im Gegensatz zu den mobilen Geräten, die meist nicht über eine Leistung von 2.400 Watt kommen, mit bis zu 4.000 Watt senden. Aufgrund ihres stärkeren Signals werden Messungen bis zu 1.000 Metern Tiefe und mehr ermöglicht.

Man kann also sagen, dass Angler, die gerne in tieferen Gewässern ihrem Hobby nachgehen, einen entsprechenden Fischfinder fest am Angelboot installieren sollten.

Informationen zur Bedienung eines Fischfinders

Viele Angler legen sich ein Echolot oder Fischfinder zu, wissen häufig aber nicht, was diese Geräte im Einzelnen können. Deshalb ist es wichtig, die richtige Bedienung des Fischfinders zu kennen.

Zuverlässige Ergebnisse kann der Angler von seinem Echolot nur bekommen, wenn er sich im Vorfeld anhand der Gebrauchsanweisung über die Funktionsweise seines Gerätes informiert. Außerdem sollte man einige Details wissen.

Die Frequenzen

Es gibt Fischfinder, die Messungen in Tiefenbereichen bis zu 30 Metern und andere bis zu 100 Tiefenmetern durchführen können. Einige Geräte sind mit einem verstellbaren Frequenzbereich ausgestattet. Dies spielt für den Scanwinkel eine Rolle. Wenn man eine breite Region mit dem Echolot absuchen möchte, sollte man eine geringere Frequenz wählen. Es wird hierbei zwar ein schwächeres Signal gesendet, aber angezeigt, wo sich beispielsweise größere Fischschwärme befinden. Bei der Auswahl einer höheren Frequenz ist das Signal stärker, der Suchwinkel ist jedoch geringer. Dies ermöglicht das Untersuchen auch kleinerer Fischvorkommen, vor allem dann, wenn man schon ungefähr weiß, wo sich Fische befinden könnten.

Die Darstellung des Untergrundes

Des Weiteren sollte man wissen, dass ein Echolot bzw. ein Fischfinder die verschiedenen Untergründe darstellt. So erscheinen harte Objekte in dunklen Tönen und weichere Objekte bzw. weicher Untergrund in helleren Tönen.

Wartung und Pflege eines Echolots oder Fischfinders

Obwohl die Hersteller von Echoloten und Fischfindern meinen, dass ihre Produkte jahrelang ohne Wartung laufen, sollte man derartige Geräte einer regelmäßigen Pflege und Wartung unterziehen. Schließlich werden sie meist im Salzwasser benutzt, wodurch Kabel und Verbindungen sehr schnell korrodieren. Doch auch Fischfinder, die im Süßwasser ihren Einsatz haben, sollten ordentlich gepflegt werden. Nur so hat man lange Freude an seinem Echolot.

Echolot und Fischfinder sind nur mit frischem warmen Wasser, eventuell mit Zugabe eines normalen Spülmittels, zu reinigen. Zum Wischen ist ein Mikrofasertuch, niemals Papiertücher, wie Küchentücher, zu benutzen.

Man sollte darauf achten, dass das Gerät nicht länger starker Hitze ausgesetzt wird. Beispielsweise könnte durch Liegen im Auto bei hohen Temperaturen über einen längeren Zeitraum die Elektronik des Echolotes zerstört werden.

Die Wartung der LCD-Einheit

Die Reinigung der LCD-Einheit eines Echolots darf nicht, obwohl sie wasserdicht ist, unter laufendem Wasser oder unter Wasser vorgenommen werden. Zu hoher Wasserdruck könnte das Echolot zerstören. Will man starke Verschmutzungen entfernen, kann die Einheit an der Wasseroberfläche eines mit Wasser gefüllten Behältnisses eingeweicht werden. Wenn es notwendig ist, kann man dem Wasser etwas Spülmittel zugeben. Niemals dürfen Glasreiniger oder andere chemische Reiniger verwendet werden. Um ein Zerkratzen des LCD-Displays zu vermeiden, sind nur weiche Tücher zu verwenden.

Die Pflege des Echolotschwingers / Gebers

Durch längeren oder dauerhaften Aufenthalt des Bootes im Wasser kann es vorkommen, dass sich Algen etc. am Schwinger festsetzen. Aus diesem Grund sollte man den Geber gelegentlich mit einem Mikrofasertuch und etwas Spülmittel säubern.

Wurde das Echolot längere Zeit nicht genutzt, besteht die Möglichkeit, dass bis zur vollständigen Befeuchtung des Gebers ein wenig Zeit vergeht. Die Folge ist, dass er nicht richtig arbeitet. Kleine Luftbläschen, die mit der Zeit verschwinden, können sich an der Geberoberfläche gebildet haben. Sofort einsatzbereit sollte der Fischfinder sein, wenn man mit den Fingern des Öfteren über die Oberfläche wischt, wenn sich der Geber im Wasser befindet.

Steckverbindungen und Anschlüsse

Da die Anschlüsse und Kabelverbindungen des Echolots und Fischfinders beim Betrieb im Salzwasser sehr schnell korrodieren, sollten sie mindestens einmal pro Saison gesprüht, gewachst oder gefettet werden. Außerdem ist zu beachten, dass ein Auseinanderbauen der Kabelverbindungen während der gesamten Saison zu vermeiden ist.

Darauf ist bei der Nutzung eines Echolots und Fischfinders zu achten

Ganz gleich, ob es sich um ein hochwertiges oder günstiges Echolot handelt, es funktioniert nur optimal, wenn es richtig eingesetzt wird. Es ist auf einige Dinge zu achten, damit der Sensor genaue Daten übermitteln kann.

Der Fischfinder ist so senkrecht wie möglich am Boot zu befestigen. Außerdem ist darauf zu achten, dass sich das Gerät nicht zu nah am Propeller befindet. Dieser erzeugt durch die Bewegung Luftblasen, die die Daten negativ in ihrer Genauigkeit beeinflussen können. Auch nah an scharfen Kanten darf ein Echolot nie montiert werden. Hier können Luftverwirbelungen entstehen, die ebenfalls die Werte verfälschen würden. Richtig platziert ist das Gerät immer mittig unter dem Boot.

Kaufkriterien eines guten Echolots und Fischfinder

Wenn man sich entschieden hat, ein Echolot oder einen Fischfinder zu erwerben, sollte man sich darüber im Klaren sein, für welchen Einsatzbereich man es benutzen möchte.

Informieren muss man sich auch über die unterschiedlichen Modelle der Geräte. Sie unterscheiden sich in ihren Funktionen und arbeiten nicht in jedem Einsatzbereich gleich gut. Deshalb ist es wichtig zu wissen, worauf es beim Kauf eines Echolots oder Fischfinders ankommt.

Sendeleistung

Bei der Sendeleistung gilt: je höher die Sendeleistung, desto höher die Leistung. Das heißt, je höher die Leistung, um so mehr Details werden auf dem Display des Gerätes sichtbar. Wenn es sich um ein gutes Gerät handelt, liegt die in Watt angegebene Leistung zwischen 500 und 4.000 Watt. Besonders beim Fischen in trüben Gewässern oder in Salzwasser macht sich ein Fischfinder mit einer höheren Leistung unentbehrlich. Geräte mit geringerer Wattzahl sind für den Einsatz im Salzwasser ungeeignet. Sie würden hier durch die vielen Schwebeteilchen, die sich im Wasser befinden, die Werte verfälschen.

Frequenzbereich

Ein sehr wichtiges Kriterium beim Kauf eines Fischfinders oder Echolots ist der Frequenzbereich des Gerätes. Mithilfe der Werte ist feststellbar, ob die Bilder mehr Details beinhalten oder der Fischfinder so konzipiert ist, um Entfernungen darzustellen. Der Frequenzbereich reicht meist von 50 bis 200 kHz. Bei einem höheren Frequenzbereich wird die Wellenlänge der Schallwellen kürzer. Das Resultat sind ausgeworfene Bilder, die eine größere Detailtreue aufweisen. Bei niedrigeren Frequenzbereichen sind die Schallwellen länger. Dadurch gelangen diese auf den Meeresgrund, wodurch die Bodenbeschaffenheit besser wiedergegeben wird. Des Weiteren ist durch längere Schallwellen die Darstellung eines größeren Unterwasserbereiches und Aussagen über die Bodenhärte möglich. Ideal sind Echolote und Fischfinder, die über eine Kombination beider Frequenzbereiche verfügen. Geräte, die ab 200 Euro erhältlich sind, senden meist über zwei unterschiedliche Frequenzen.

Display

Die meisten Echolote und Fischfinder sind mit einem LCD-Display ausgestattet. Beim Kauf eines Gerätes sollte man darauf achten, dass dieses Display genügend Kontraste bietet bzw. eine hohe Auflösung aufweist. Hochwertige Geräte verfügen über ein Farbdisplay. Wer sich ein günstigeres Modell ohne Farbdisplay zulegen möchte, der sollte darauf achten, dass es über viele Graustufen verfügt. So kann es gute Kontraste ohne Farben erzeugen.

Richtung der Schallwellen

Downscan Imaging / DownVü ermöglicht dem Angler Fischfinder zu nutzen, die auf Frequenzen von 455 bis 800 kHz senden. Dadurch wird das Absuchen direkt unter dem Angelboot ermöglicht. Da die Schallwellen nicht so tief reichen, eignet sich diese Methode besonders für das Angeln und Fischen in Flüssen oder Seen. Bei Angeltouren auf dem Meer müssen die Wellen wesentlich tiefer gehen.

Sidescan Imaging / SideVü ist eine Variante, die die Schallwellen zusätzlich nach außen sendet. Dadurch erhält man Bilder von unter dem Boot und von links und rechts seitlich. Die Ermittlung der Tiefe und eine genaue Ortung der Fische sind dadurch gegeben.



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