Was Du beim Kauf eines Echolot beachten musst

Möchtest Du ein gutes Echolot für Deinen nächsten Angelausflug kaufen, solltest Du einige grundlegende Dinge beim Echolot kaufen beachten.

Zunächst musst Du Dir im Klaren sein, was Du willst. Reicht es Dir aus die Tiefe und den Bodengrund zu erkennen, oder möchtest Du Sprungschichten, sowie genaue Hindernisse und die Silhouetten von den Zielfischen erkennen.

Sind diese Überlegungen getan, solltest Du einiges wissen, bevor Du ein Echolot zum Angeln kaufst.

Worauf Du beim Kauf eines Fischfinders achten musst

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Was Du beim Kauf eines Echolot beachten musst

Ganz gleich, ob Du ein Anfänger bist oder fortgeschritten, Du solltest einen Echolot kaufen, dessen Geber beziehungsweise dessen Schwinger, CHIRP unterstützt.

Dadurch hast Du eine viel höhere Auflösung als mit einem Echolot mit fester Frequenz. Das Frequenzband bei High CHIRP beträgt in etwa zwischen 150 bis 250 kHz. Dies kann abhängig vom unterschiedlich sein.

Zwei Frequenzen oder Dual Beam

Muss es ohne CHIRP gehen, bieten zwei Frequenzen einen Vorteil, da sie zwei unterschiedliche Tiefenbereiche abdecken.

Die niedrigere Frequenz eignet sich für die Tiefe bis zu einer Tiefe von etwa 300 Meter. Die hohe Frequenz wird für Gewässer in Mitteleuropa benötigt. Darüber hinaus besitzen die beiden verschiedenen Frequenzen unterschiedliche Öffnungswinkel.

Die niedrigere Frequenz sendet in der Regel in einem Abstrahlwinkel von sechzig Grad und deckt somit die Breite perfekt ab. Die höhere Frequenz mit einem schmaleren Öffnungswinkel liegt oftmals zwischen zwanzig und dreißig Grad. Damit kannst Du im flachen Wasser die Struktur des Bodens sehr gut erkennen.

Welche Wattanzah (RMS) sollte ein Echolot besitzen?

echolot-messungBeim Echolot Kauf ist es wichtig, dass Du auf die Wattzahl achtest. Die Wattzahl ist für die Sendeleistung sehr wichtig.

Möchtest Du weiter weg oder tiefer von Deinem Standort aus angeln, muss das Echolot eine entsprechende Leistung erbringen. Die effektive Leistung, die auch als RMS bezeichnet wird, beschreibt die zur Verfügung stehende Grundleistung des Fischfinders. Mit einer höheren Grundleistung kannst Du mit dem Echolot auch mehr Details aufnehmen. Umso mehr Leistung kann das Gerät dann auch in der Spitze ermitteln.

Ein Echolot für Einsteiger bietet eine Grundleistung von 200 Watt. Dies bedeutet es zeigt eine Leistung bei einer Tiefe bis zu 480 Meter auf dem Display des Echolots an.

So ein Echolot kaufen, bedeutet, dass Du ganz locker in kleineren Gewässern und Flüssen Deine Zielfische angeln kannst.

Beim Display auf die Auflösung achten

Die Auflösung des Displays ist ebenfalls ein wichtiger Punkt beim Echolot kaufen.

Schließlich möchtest Du ja auch sehen, was der Geber unter Wasser alles erfasst hat.

Grundsätzlich gilt beim Kauf: Je höher der Kaufpreis des Fischfinders ist, umso höher ist auch seine Auflösung. Im Handel sind sogar Geräte in HD Qualität verfügbar. Diese Echolote bieten eine gleich gute Auflösung und Pixelanzahl wie ein guter HD Fernseher.

Einsteigermodelle mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln sind bereits ab hundert Euro erhältlich. Echolots mit einer Display Auflösung von 800 x 400 Pixel sind eine Stufe besser und für etwa 300 Euro erhältlich. Mit einem hochwertigen Display mit guter Auflösung entdeckst Du Hotspots und dicke Fische im Handumdrehen.

Welche Features müssen im Fischfinder enthalten sein?

echolot-chirp-sonarBeim Echolot kaufen solltest Du wissen, dass bereits Modelle in den unteren Preisklassen ab 200 Euro eine fortschrittliche Technik enthalten.

Features, wie CHIRP ermöglichen ausgezeichnete Bilder unter Wasser. Je mehr CHIRP, umso mehr Details bietet das Echolot-Bild.

CHIRP trägt zur besseren Fischerkennung bei. Bei einzelnen Frequenzen, kannst Du die Fische nur in einem weiten Abstand zueinander als einzelne Fische erkennen. Mit Hilfe von CHIRP bist Du in der Lage eng zusammenstehende Fische als einzelne Fischsicheln zu sehen.

Mit Features wie zum Beispiel DownScan Imgaing oder DownClear kannst Du fotorealistische Abbildungen der Unterwasserwelt erschaffen. So findest Du ganz leicht die Hotspots, an denen sich die Fische nur so tummeln.

Welche Punkte sind noch wichtig beim Echolot kaufen?

Selbstverständlich ist auch der Geldbeutel ein weiterer wichtiger Punkt beim Echolot kaufen.

In jedem Fall solltest Du beim Kauf des Fischfinders darauf achten, dass CHIRP integriert ist. Alle anderen Features darfst Du Deinem Budget unterordnen. Zudem achte auf einen schmalen Öffnungswinkel, damit Du die Bodenstruktur unter Wasser gut erkennen kannst und Vertiefungen am Boden findest. Ebenfalls eine GPS Kartenfunktion ist beim Echolot kaufen empfehlenswert. Ausschließlich dann findest Du die besten Hotspots und kannst diese markieren.

Des Weiteren liefert ein guter Geber kleinste Details, die von einem hochwertigen Display angezeigt werden.

Bildgebender Sonar

Dank der bildgebenden Funktionen kannst Du mit einem Echolotes die bunte Unterwasserwelt fotorealistisch bewundern.

Dabei unterscheidet man beim Echolot kaufen zwischen dem bildgebenden Sonar unter dem Boot, der als DownScan oder auch als DownImaginbg bezeichnet wird und dem bildgebenden Sonar der zu beiden Seiten seitlich ausgerichtet ist und als Side Scan bezeichnet wird.

Mit dem Side Scan bist Du in der Lage die genaue Position gewisser Angelstellen zu bestimmen und kannst diese präzise ansteuern. Dies ist mit der Variante nach unten nicht möglich. Aus diesem Grund solltest Du beim Echolot kaufen auf ein Modell mit Side Scan zurückgreifen.

Qualitätsunterschiede beachten

echolot-kaufentscheidungDie vielen Fischfinder unterscheiden sich in der Qualität. Die Echolots verfügen über eine unterschiedliche Qualität in der Darstellung und auch in der Bildgebung. Ebenfalls die Bedienbarkeit und die Nutzerfreundlichkeit zeigt deutliche Unterschiede, auf die Du beim kauf achten solltest.

Kauf entscheidende Kriterien zeigen sich zudem in den technischen Details. Achte beim Echolot kaufen auf die Anzahl der Geber beziehungsweise Sender und Schwinger. Die Sendeleistung, sowie die Auflösung des Displays, sowie die abdeckbaren Breite des Geberkegels sind wichtige Punkte beim Kauf.

Einige Modelle eignen sich sogar für eine Tiefe bis zu tausend Meter. Dabei sollte Dir klar sein, dass in so einer Tiefe keine Fischsicheln mehr zu sehen sind. Dies liegt daran, dass eine Frequenz von 50 kHz keine Details anzeigt.

Fazit zum Kauf eines Fischfinders

Beachtest Du allen oben aufgeführten Punkte beim Echolot kaufen, wirst Du keinen Fehlkauf tätigen und sehr zufrieden sein. In der Regel reicht zudem für die meisten europäischen Inlandgewässer ein Echolot mit 500 Watt Echolot, da dieses für eine Tiefe bis zu 250 Meter entwickelt wurde.

Möchtest Du ein Modell mit moderner W-Lan Funktion kannst Du damit die Details des Gebers auf einem Tablet anzeigen lassen. Somit sparst Du Geld für einen Monitor für den Echolot.

Mit dem richtigen Echolot hast Du lange Zeit Freude am Betrachten der Unterwasserwelt.

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